Sodbrennen-Therapie

am Gertrudis-Hospital Westerholt

 
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Ursachen der Sodbrennen-Erkrankung

Sodbrennen entsteht, wenn das "Ventil" zwischen Speiseröhre und Magen nicht richtig abdichtet. Oft hat das Zwerchfell eine zu große Lücke. Dann spricht man von Zwerchfellbruch bzw. Hiatushernie.

Statistisch gesehen hat jeder 10. (!) Bundesbürger einen Zwerchfellbruch. Aber nur bei 10 Prozent von ihnen treten Beschwerden auf. Die können jedoch massiv werden. Denn Anteile des Magens treten dann bei jedem Atmen, Schlucken, Husten und Aufstoßen in den Brustraum und können hier einklemmen. Die Folge sind häufig krampfartige Oberbauchschmerzen. Im Extremfall kann sogar der ganze Magen in den Brustraum gelangen (Thoraxmagen, Upside-Down-Magen).

Rund die Hälfte aller Patienten mit Sodbrennen haben außerdem Schluckstörungen, das heißt: Sie haben eine zu geringe oder ungerichtete Schluckkraft. Es gibt jedoch auch Schluckstörungen, die auf ein anderes Krankheitsbild zurückzuführen sind, zum Beispiel die spastische Schluckstörung. Diese können wir durch Spezialuntersuchungen wie die ph-Metrie, die Manometrie oder das Röntgen ausschließen, da man sie anders behandelt als die Refluxkrankheit.