Sodbrennen-Therapie

am Gertrudis-Hospital Westerholt

 
 
Nicht-operative Behandlung
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Medikamentenübersicht

Antacida (säureneutralisierende Mittel)

Sie sind in flüssiger Form oder als Kautabletten erhältlich; z.B. Maaloxan®, Natron. Wirkung: Antacida sofort gegen Refluxbeschwerden durch eine Neutralisation der Magensäure. Antacida eignen sich deshalb besonders zur Behandlung von gelegentlichem Sodbrennen.

H2-Rezeptor-Antagonisten

Z.B. Ranitic®, Zantic®. Wirkung: Sie reduzieren die Magensäurebildung durch Blockade der H2-Rezeptoren.

Protonenpumpenblocker

Z.B. Antra®, Rifun®, Nexium®. Wirkung: Hemmen in der Magenschleimhaut die Bildung von Magensäure. Der Magensaft ist dann nicht mehr sauer und weniger agressiv.

Sucralfat

Z.B. Ulcogant®. Wirkung: Legt sich wie ein Schutzpflaster über die Schleimhautschäden und -geschwüre im Magen und fördert so die Wundheilung.

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Nicht-operative Behandlung

In leichten Fällen, also dann, wenn die Speiseröhre nicht entzündet ist, reicht eine Änderung der
Lebensgewohnheiten
. Das heißt:

  • Verzichten Sie auf Schokolade, Kaffee, Wein, fette, gebratene Speisen und Ähnliches.
  • Essen Sie über den Tag verteilt kleine Nahrungsportionen.
  • Treten Sie auf die Essbremse: Übergewicht schadet nicht nur Ihrer Gesundheit, sondern führt
    auch häufig zu mehr Beschwerden.
  • Heben Sie das Kopfteil Ihres Bettes an.

Wenn die Speiseröhre bereits entzündet ist oder wenn sich trotz Umstellung der
Ernährungsgewohnheiten keine Besserung zeigt, dann werden Sie medikamentös behandelt:

  • Entzündungen in der Speiseröhre müssen immer behandelt werden, weil sie ein Krebsrisiko
    bergen.
  • Eine regelmäßige Kontrolle des Behandlungserfolges ist zwingend notwendig.

Leider ist in vielen Fällen eine lebenslange Medikamenteneinnahme notwendig. Eine Übersicht über die
zum Einsatz kommenden Medikamente finden Sie hier.